DBT Newsletter #13/2015

Buenos dias und weg mit dem Speck – 10 Jahre Mobilfunk-Umbau

Verkauf von tele.ring an T-Mobile läutete Konsolidierung ein; Foto: APA/Gindl








Am 10. Juni 2005 war Schluss mit "Weg mit dem Speck". Mit diesem Werbespruch hatte der nunmehrige HoT-Chef Michael Krammer den Mobilfunkanbieter tele.ring zum Hecht im Karpfenteich der etablierten Anbieter Telekom Austria, T-Mobile (Deutsche Telekom) und Orange (France Telecom) gemacht – bis T-Mobile vor 10 Jahren tele.ring kaufte und damit die Konsolidierung des Marktes einläuten wollte. 

"Das war damals sehr emotional, wir waren geschockt", erinnert sich Krammer, inzwischen auch Rapid-Präsident, im Gespräch mit der APA an den Verkaufsprozess. Insbesondere, dass tele.ring an einen heimischen Mitbewerber ging, sei tief gesessen. Mittlerweile befindet sich auch der ehemalige Staatsbetrieb Telekom unter der Kontrolle der mexikanischen America Movil des Milliardärs Carlos Slim, womit sämtliche Netzbetreiber vom Ausland gesteuert werden. An der Hackordnung hat das aber nichts geändert, nach wie vor hat die Telekom mit ihrer Marke A1 die Nase vorne, es folgen T-Mobile und "3". 

Die Hoffnung des damaligen T-Mobile-Chefs Georg Pölzl, der mittlerweile die Österreichische Post leitet, dank der Power der Konzernmutter Deutsche Telekom an dem Ex-Monopolisten vorbeizuziehen, ging nicht auf. Insbesondere bei den Geschäftskunden ist die Telekom nach wie vor eine Macht für sich. 

Streik zeigte keine Wirkung

1,3 Mrd. Euro hatte T-Mobile im Sommer 2005 in die Hand genommen, um sich tele.ring einzuverleiben, Verkäufer war der US-Konzern Western Wireless. Zuvor hatte noch die tele.ring-Belegschaft mit einem Streik versucht, den Kauf zu verhindern. Sie fürchtete einen Personalabbau, und so kam es dann auch. Was allerdings nicht eintrat, war das von den verbliebenen Netzbetreibern erhoffte Ende des Preiskampfes. Für den sorgte nunmehr "3", das mit dem milliardenschweren chinesischen Mischkonzern Hutchison im Hintergrund unter dem damaligen Chef Berthold Thoma gleichzeitig auch den Netzausbau massiv vorantrieb. 

Was folgte, war eine weitere Marktbereinigung. Im Februar 2012 war Orange an der Reihe. Konzernmutter France Telecom brauchte Geld – und "3" hatte es. Für 1,3 Mrd. Euro übernahm die Nummer 4 am Markt die Nummer 3. Und diesmal schien der Wunsch der Mobilfunkanbieter aufzugehen – die Tarife gingen nach oben. Selbst die Regulierungsbehörde runzelte schon die Stirn, doch für eine Glättung sorgte nicht die Behörde selbst, sondern einmal mehr Michael Krammer. Mit seiner Firma Ventocom startete er zum Jahresbeginn 2015 beim Lebensmittelhändler Hofer den Diskont-Tarif "HoT" – und hatte nach drei Monaten bereits 167.000 Kunden. 

Wechselbereitschaft ist gering

Wobei der Preisdruck gar nicht so groß sein dürfte – legt zumindest eine Studie der Telekom-Regulierungsbehörde RTR nahe: Obwohl 40,3 Prozent der befragten Handybesitzer in den vergangenen zwei Jahren von Preiserhöhungen betroffen waren, haben nur 6,7 Prozent den Betreiber gewechselt. Für RTR-Chef Johannes Gungl stellt sich die Frage, wie nachhaltig dieser Preiskampf ist – denn Krammer ist ein sogenannter "virtueller Netzbetreiber" (MVNO). Er hat kein eigenes Mobilfunknetz, sondern greift auf das Netz von T-Mobile zu und ist somit auch von dessen Preisgestaltung beeinflusst. 

Die größte Revolution für den Mobilfunkmarkt der vergangenen zehn Jahre brachte für Gungl der Einstieg des US-Computerhändlers Apple mit dem iPhone. Das schnell zum "Kultgerät" gewordene, erste echte Smartphone brachte der mobilen Datennutzung den Durchbruch. Die nun kaum noch aus dem Handyalltag wegdenkbaren Apps waren damals noch gänzlich unbekannt. Mittlerweile dominiert die Datennutzung die Mobilfunkumsätze, die Sprachtelefonie ist nur noch Zugabe. Umso wichtiger sei die Breitbandmilliarde, die die Regierung für den Netzausbau aufgelegt hat, so Gungl. Allerdings finanziert sich die Branche die Milliarde ohnehin indirekt selber. Die Milliarde stammt aus der zwei Milliarden schweren Versteigerung von Funkfrequenzen durch den Staat, gezahlt haben alle drei Netzbetreiber.


Wiener hackten Glühbirne, Türschloss und Co.

Sicherheitsprobleme beim








Wiener Sicherheitsexperten haben Schwachstellen bei vernetzten Glühbirnen, Türschlössern und anderen intelligenten Haushaltsgeräten aufgedeckt. Sie übernahmen erfolgreich die Kontrolle über fremde Netzwerke. Die Lücke sei noch nicht behoben und betreffe den Großteil der Geräte, sagten Tobias Zillner und Sebastian Strobl von der IT-Sicherheitsfirma Cognosec vor Journalisten in Wien. 

Schwachstelle ist der weitverbreitete Übertragungsstandard ZigBee. Er wird hauptsächlich für "Smart Homes", also für das sogenannte intelligente Zuhause, verwendet. IT-Konzerne wie Samsung, Philips, Motorola oder Texas Instruments arbeiten mit ZigBee. Immer wenn ein neues Gerät erstmalig mit dem ZigBee-Netzwerk verbunden wird, könne das Passwort, der Netzwerkschlüssel, von Hackern abgefangen werden, warnt Zillner. Cognosec präsentierte den Exploit erstmals auf der Hacker-Konferenz "Black Hat" in Las Vegas. 

Die ZigBee Alliance, die den Standard vorantreibt, ist sich der Sicherheitslücke bewusst, wie sie nach Bekanntwerden des Cognosec-Hacks erklärte. Bei jeder Installation eines neuen Gerätes gebe es einen Schlüsselaustausch, der einen Bruchteil einer Sekunde dauert. Die Schwachstelle betreffe nicht nur ZigBee, sondern alle Systeme, die mit offenem Schlüsselaustausch arbeiteten. Der ist für die ZigBee-Allianz der einfachste Weg, Smart-Home-Geräte miteinander zu verbinden. "Es ist sehr schwer, ein 16-stelliges Passwort in eine Glühbirne ohne Tastatur und Display einzugeben", heißt es in einer von US-Medien zitierten Stellungnahme der Hersteller. Sei eine Installationsmethode zu mühsam, würden die User die Technologie nicht anwenden. 

Einfachheit geht zu Lasten der Sicherheit

Für Cognosec liegt das Problem tiefer. Die Hersteller würden derzeit vor allem darauf setzen, Marktanteile zu gewinnen. Für die einfache Bedienbarkeit machten sie Abstriche bei der Sicherheit. ZigBee-Netzwerke erst später besser vor Hackern zu schützen, sei aber ein Fehler, so Zillner. Haushaltsgeräte hätten oft eine Lebenszeit von zehn bis 20 Jahren, der ZigBee-Standard müsste also auch 2025 und später noch mit jetzt auf dem Markt befindlichen Geräten kompatibel sein. Zillner: "Es gibt zwar immer wieder neue Versionen des Standards, was sich die Hersteller aber alle nicht trauen ist, die alten Geräte auszuschließen." 

Laut Zillner würde es der Standard ermöglichen, ZigBee-Netzwerke vor Angriffen von außen besser zu schützen. So könnte jedem Gerät ein eigener Schlüssel zugewiesen werden. Dadurch wäre es für Hacker schwieriger, beispielsweise über die Glühbirne auch auf die Klimaanlage oder gar das Türschloss zuzugreifen. Die Schwachstelle beim Schlüsselaustausch ist nicht die einzige Lücke, die Cognosec bei ZigBee gefunden hat. Erst kürzlich habe man ein neues Sicherheitsproblem entdeckt. Derzeit würden die Hersteller und die ZigBee Alliance darüber informiert. Erst nach einer Schonfrist von drei Monaten werde man den Hack öffentlich machen, kündigte Strobl an.


Industrie 4.0: TÜV Austria sieht Sicherheit als "Stiefkind"

Aufholbedarf bei










Dass die vollständig digital vernetzte Produktion auf dem Vormarsch ist, daran herrscht kaum noch Zweifel. In Österreich will die neu geformte "Plattform Industrie 4.0" Strategien und Zielsetzungen erarbeiten und erste Pilotfabriken implementieren. Mit an Bord ist auch der Prüf- und Zertifizierungsdienstleister TÜV Austria, der vor allem in Fragen der Sicherheit in den digitalen Fabriken noch Aufholbedarf ortet. 

Bevor Maschinen, Werkstücke und Produkte als sogenannte "Cyber Physical Systems" autonom interagieren, miteinander kommunizieren und das gesamte Fertigungs- und Logistiksystem als virtuelles Modell mit dem realen System verschmilzt, sind noch viele Forschungsfragen offen: Wie zum Beispiel wird man mit der ungeheuren Datenflut umgehen, die in den Fabriken der Zukunft täglich anfallen werden? Wie integriert man Menschen und Roboter in ein gemeinsames Arbeitsumfeld? Und wie steht es mit der Datensicherheit? 

"Das Thema Sicherheit ist ein Stiefkind. Das gibt uns den Freiraum, uns hier entsprechend zu positionieren", erklärte Christoph Schwald, Innovationsmanager beim TÜV Austria, im Gespräch mit APA-Science. Im Mittelpunkt stehen dabei die Begriffe "Safety" und "Security", wie es im Fachjargon heißt. Während beim Safety-Aspekt im Wesentlichen der Umgang des Menschen mit der Maschine im Mittelpunkt steht, geht es bei Security eher um Fragen der IT-Sicherheit. 

"Bei Industrie 4.0 kommen durch die starke Vernetzung diese beiden Themen sehr stark zusammen", so Schwald. "Uns geht es darum, dass man einen sicheren Umgang zwischen Mensch und Maschine schafft, und das in integrierten Sicherheitskonzepten abbildet." Das beinhalte die komplette Fabrik plus sämtliche Schnittstellen nach innen und nach außen, also nicht nur die maschinelle, sondern auch die IT-Security an sich. 

Kollaborative Robotik

Noch stehen die Industrieroboter hinter großen Zäunen, die sie von ihren menschlichen Mitarbeitern trennen. In der "kollaborativen Robotik" der Industrie 4.0 sind diese Grenzen aufgehoben. Mensch und Maschine arbeiten unmittelbar zusammen. Die Roboter sind mit umfassender Sensorik ausgestattet, um den Menschen nicht zu gefährden. Neben diesem typischen "Safety"-Aspekt kommt dann wieder die IT-Security ins Spiel, so der TÜV-Austria-Experte: "Wie verhindert man, dass jemand das System von außen hackt und der Roboter den Arbeiter attackiert?" 

"Momentan sind wir dabei, gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Wissenschaft zwei große Projekte aufzustellen", so Schwald. Dabei gehe es mit der "kollaborativen Robotik", also der Interaktion von Mensch und Roboter und der "Migration von Industrie 3.0 zu 4.0" um zwei Themen, die dem TÜV Austria generell ein strategisches Anliegen sind. Bei beiden Projekten – Details sollen im Herbst bekannt gegeben werden – gehe es unter Beteiligung von mehreren Forschungspartnern um Pilotfabriken. "In so einem Projekt werden wir dabei sein, um von vornherein das integrierte Sicherheitskonzept zu entwickeln", erklärt Schwald, der auch Mitglied einer der Arbeitsgruppen des Ende Juni offiziell gegründeten Vereins "Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion" ist. 

Sechs Gründungsmitglieder

Gründungsmitglieder des Vereins sind das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), die Industriellenvereinigung (IV), die Bundesarbeitskammer (AK), die Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), der Fachverband der Maschinen- und Metallwaren-Industrie (FMMI) und der Fachverband der Elektro- und Elektronik-Industrie (FEEI), Vorstand ist Kurt Hofstädter, Leiter der Digital Factory Central Eastern Europe von Siemens Österreich. 

Wie Michael Wiesmüller vom BMVIT gegenüber APA-Science erklärte, sollen zunächst vier Arbeitsgruppen Strategien und Fahrpläne für die Industrie 4.0 in Österreich erarbeiten. Derzeit würden sich die Gruppen thematisch auf "Mensch in der Produktion" (Leitung Wilfried Sihn, Fraunhofer Austria), "Forschung, Entwicklung und Innovation" (Stefan Rohringer, Infineon), "Kommunikation, Rahmenbedingungen und Analytik" (Bruno Lindorfer, Business Upper Austria) und "Regionale Strategien" (Wiesmüller, BMVIT) aufteilen. 

"Pilotfabrik" soll Wissen produzieren

Unterdessen wurde die erste "Pilotfabrik für Industrie 4.0" auf dem Gelände der Seestadt Aspern in Wien offiziell eröffnet. Gründer der Modell- und Forschungsfabrik sind die TU Wien und 20 Unternehmen – darunter Bosch, Siemens und SAP. Die Hälfte der Investitionssumme von 4 Mio. Euro BMVIT finanziert, der Rest von der TU und den beteiligten Unternehmen. 

"Wir sehen Wissens- und Technologietransfer als unsere wichtigste gesellschaftliche Aufgabe", sagte TU-Rektorin Sabine Seidler. Ziel sei es, die gewonnenen Forschungserkenntnisse in die Praxis überzuführen. "Von Beginn an werden ungefähr 15 Wissenschafterinnen und Technikerinnen hier am Standort tätig sein", sagte Seidler. Dazu komme eine Vielzahl von Expertinnen aus den beteiligten Unternehmen. 

Geplant ist u.a. eine "variantenreiche Serienfertigung", bei der z.B. maßgeschneiderte Prothesen und an persönliche Bedürfnisse angepasste Autos hergestellt werden. Außerdem wollen die TU Wien und die Unternehmen in der Pilotfabrik individualisierte 3D-Drucker produzieren, die als eine Schlüsseltechnologie für die "Industrie 4.0" gelten.

Big Data mit Sinn: "Complexity Science Hub Vienna" startet

Ziel ist, aus Daten








"Sinnvolles Wissen aus Big Data gewinnen" – das ist laut Komplexitätsforscher Stefan Thurner das Ziel des "Complexity Science Hub Vienna". Mit der Gründung des "Vereins zur wissenschaftlichen Erforschung komplexer Systeme" haben die Kooperationspartner – die Technischen Unis Wien und Graz, die Medizin-Uni Wien und das Austrian Institute of Technology (AIT) – nun das Projekt offiziell gestartet. 

Die vier Projektpartner tragen mit jeweils 200.000 Euro pro Jahr zu dem neuen Zentrum bei: jeweils 40.000 Euro in bar sowie 160.000 Euro in Form von zwei Laufbahnstellen für einen Senior- und einen Junior-Wissenschafter, sagte der wissenschaftliche Geschäftsführer des AIT, Wolfgang Knoll, zur APA. Die Stellen sollen im Herbst ausgeschrieben und idealerweise im Februar des kommenden Jahres die ersten Forscher angestellt werden, so Thurner, der an der Med-Uni Wien Professor für Komplexitätsforschung ist. 

Nur grobe inhaltliche Vorgaben

Um die Verwaltung des "Complexity Science Hub" (CSH) gering zu halten, werden die Wissenschafter vom jeweiligen Partner angestellt und dem Zentrum zugeordnet. Inhaltlich sollen die Kooperationspartner nur grobe Linien vorgeben, etwa Komplexität im Zusammenhang mit "Smart City" oder "Medizinische Versorgung". Dafür sollen dann die besten Leute gesucht und angestellt werden, die selbst entscheiden, zu welchen konkreten Themen sie arbeiten. Externes Wissen zu diesen Themen soll dann gezielt und projektbezogen über Gastwissenschafter nach Wien gebracht werden. 

Am CSH sollen auch Doktoranden tätig sein. Laut Knoll will die Österreich-Tochter des Technologiekonzerns Infineon zwei PhD-Studenten finanzieren. Gearbeitet wird auch an einem Austauschprogramm für PhD-Studenten mit der Technischen Universität Nanyang (NTU) in Singapur, wo vor kurzem ein Institut für Komplexitätsforschung gegründet wurde. Im Vollausbau könnten fünf bis zehn Senior-Forscher insgesamt 15 bis 30 Post-Docs und PhD-Studenten projektbasiert beschäftigen. Für die Finanzierung von Projekten hat nach Angaben der beteiligten Wissenschafter das Infrastrukturministerium Mittel in Aussicht gestellt. Weitere Förderungen könnten sich im September entscheiden. 

Neben Thurner und Knoll waren die Wissenschaftsforscherin und Ex-Präsidentin des Europäischen Forschungsrates, Helga Nowotny, und der Chef des Wiener Wissenschafts- und Technologiefonds (WWTF), Michael Stampfer, an der Ausarbeitung des Konzepts für das Zentrum beteiligt. Nowotny wird auch den wissenschaftlichen Beirat des CSH leiten. 

"Wissenschaft des 21. Jahrhunderts"

Der Physiker Stephen Hawking hat die Komplexitätsforschung als "die Wissenschaft des 21. Jahrhunderts" bezeichnet. Hintergrund ist, dass Probleme zunehmend systemisch werden und regionale Entwicklungen globale Auswirkungen haben können. "Systemische Risiken etwa im Zusammenhang mit Klimawandel, Finanzmärkten, Naturkatastrophen, Migration, etc. werden derzeit wissenschaftlich meist nicht verstanden und können daher letztlich auch nicht strategisch gemanagt werden", erklärt Thurner im Gespräch mit der APA den Hintergrund, vor dem der CSH gegründet wurde. 

Solche Risiken entstehen vor allem durch die drastisch zunehmende Vernetzung von Menschen, Einrichtungen, Computern, Märkten, etc. – die sich auch in einer ebenso drastischen Zunahme von Daten widerspiegelt. Und aus diesen Daten wollen die Komplexitätsforscher "nutzbaren Sinn" holen, wie Thurner sagte. Ziel des CSH sei, aus der Analyse von "Big Data" "systemische Risiken zu verstehen, sichtbar zu machen und Wege für deren Management zu entwickeln". 

Hauptsächlich Grundlagenforschung

Grundsätzlich soll in dem Zentrum Grundlagenforschung gemacht werden, "wir haben aber keine Angst, wenn politikrelevante Resultate herauskommen, da wollen wir mutig sein", sagte Thurner. Man wolle auch "so offen wie möglich sein: Wenn Daten da sind, wollen wir diese der Gesellschaft zugänglich machen, damit Debatten auf höherem Niveau stattfinden können". Für den Wissenschafter ist es wichtig, dass die Öffentlichkeit die Hoheit über kritische Daten behält, sofern das noch möglich ist. 

Zudem will das Zentrum eine "Plattform für ethische Fragen sein, die mit Big Data einhergehen". Thurner ortet hier eine "Revolution mit ungelösten Fragen, was würdevoll, ethisch und vertretbar ist, wo die Privatsphäre verletzt wird und wo nicht". Auch der Gesetzgeber sei mit der Geschwindigkeit, mit der Daten verfügbar werden, "komplett überfordert".

Service: http://www.cshvienna.at/


Service

Foto: wuapaa / Fotokurier / picturedesk.com







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