Handel digital und real: Erlebnis schafft Relevanz

von: Tilman Dachselt, dan pearlman

Global und digital. Immer verfügbar. 24/7. Rund um die Uhr. An jedem Ort der Welt. Globalisierung und Digitalisierung haben unseren Alltag verändert. Sie haben uns verändert. Shopping heute funktioniert ohne die Grenzen von Raum und Zeit. Dementsprechend gestiegen sind unsere Erwartungen. Wir wollen unsere Shopping-Bedürfnisse maximal erfüllt wissen. Schnell soll es gehen und smart wollen wir shoppen. Auf der Suche nach dem individuellen Shopping-Glück werden wir fast immer fündig in den Weiten des World Wide Web.

Lokal und regional. Zu besonderen Zeiten. An besonderen Orten. Die große Shopping-Tour. Der spontane Lust-Kauf. Wahres Shopping-Glück ist emotional. Große Emotionen entstehen, wenn wir uns mit allen Sinnen dem Shopping-Rausch hingeben können. Wir pilgern zu den angesagten Concept Stores und suchen das Besondere in den kleinen regionalen Läden und Manufakturen. Im Austausch mit den Menschen und Machern hinter den Produkten erleben wir Wertvolles, erfahren etwas über Werte und laden uns mit Geschichten auf, die das Shoppingerlebnis für uns besonders machen.

Im ultimativen Kampf um die Vormachtstellung eines Vertriebskanals – online oder offline – gibt es einen smarten Ausweg: multichannel. Für Retailer, die bisher nur offline unterwegs waren, ist eine Online-Präsenz ein Weg, über den intensiv beraten werden muss. Und auch für immer mehr Online-Händler wird ein Präsenz-Store ein wichtiger Anker für die „Customer Experience“ entlang der „Customer Journey“. Warum sonst geht zum Beispiel ein europaweit erfolgreicher Online-Händler den unternehmerisch mutigen Schritt und eröffnet einen ersten eigenen Store? Der Online-Optiker  Mister Spex hat, unterstützt von dan pearlman, diesen Schritt gewagt und zieht bereits in den ersten Wochen nach Eröffnung Ende Februar 2016 ein positives Feedback. Kundennähe, Vertrauensbildung, Austausch mit neuen Zielgruppen, Marktforschungspotential sind nur einige der Stichwörter, warum dieser Schritt ein richtiger ist.

Dennoch: all der Hype um den richtigen Vertriebskanal sollte nicht außer Acht lassen, dass es letztlich darum geht, den Konsumenten in den Mittelpunkt aller Überlegungen zu stellen. Jenseits der Strategien, ob und wie sich eine Profitmaximierung über einen Ausbau von Vertriebskanälen erzielen lässt, stellt sich doch vielmehr die essentielle Frage: Macht Shopping Spaß?

Deshalb ist dieser Beitrag auch ein Aufruf für eine bessere Freizeitgestaltung. Warum steht das in Verbindung zu Handel und Shopping? Ganz einfach: Shopping gehört zu unserem Leben und ist als essentieller und glücklich machender Bestandteil unserer Freizeit nicht wegzudenken. Freizeit meint „freie Zeit“, also jenes Luxus-Gut, von dem wir alle gefühlt viel zu wenig haben. Umso kostbarer ist also diese Freizeit und umso mehr konkurrieren Freizeitangebote um die Gunst der Freizeit-Habenden. Wenn Shopping also „freie Zeit“ beanspruchen möchte, sollten wir nicht dann dafür Sorge tragen, dass wir eine Maximierung von Shopping-Erlebnissen ermöglichen? Wir bei dan pearlman übernehmen als Strategen, Designer und Architekten die Verantwortung für die Gestaltung solcher Freizeit-Shopping-Destinationen, die für die Menschen einen Wert haben, weil sie über die essentielle Bedarfsdeckung hinausgehen und für etwas Wundervolles stehen wollen: echtes, erlebbares Shopping-Glück.

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